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SPOT rettet Schneewanderer in Norwegen

Claire Leenen is die geborene Abenteurerin. Nur mit einem Rucksack auf dem Rücken, bezwang sie 2015 den berühmten Pacific Crest Trails (4.265 km) in Nordamerika und im Sommer 2016 wanderte sie 1.500 km auf dem Via Dinarica durch Osteuropa. Um mit Freunden und Familie in den Niederlanden in Kontakt zu bleiben, hat sie immer ihren SPOT dabei.

Im tiefsten Winter, im Februar 2016, arbeitet sie als einer von zwei freiwilligen Guides, die eine Gruppe auf einer 11-wöchigen Schneeschuh-Tour, von Hütte zu Hütte, entlang des Winter Trails des Reinheimen National Parks in Tafjordfjella, im Westen Norwegens, führte.

Alle Teilnehmer waren körperlich fit und hatten Outdoor-, Wander-, Camping- oder vergleichbare Winter-Erfahrungen. Die meisten von ihnen waren zuvor mindestens einmal mit dem Veranstalter unterwegs gewesen.Bis zum fünften Tag verlief alles planmäßig, doch dann begann es zu schneien und der starke Schneefall und die eingeschränkte Sicht ließen die Gruppe nur noch sehr langsam vorankommen. Am Nachmittag wussten Sie dann, dass es schwierig werden würde, die nächste Hütte wohlbehalten zu erreichen, erkannten aber gleichzeitig, dass Umdrehen keine Alternative darstellte. Sie entschieden sich dann einen Nebenweg zu nehmen, um das Terrain zu verlassen, aber da sie so langsam unterwegs waren, war auch das keine gute Lösung.

Also kehrten sie zum Hauptweg des Winter Trails zurück und wanderten zu einer Schutzhütte, in der sie die Nacht verbrachten. Dank Brennholz und Ofen, blieben sie warm und der mitgeführte Proviant ließ sie nicht hungern. Da die Hütte jedoch nur für fünf anstelle von 13 Personen ausgelegt war, bekamen sie wenig Schlaf.Am nächsten Tag blieben Wetterverhältnisse und Barometeranzeige unverändert und es schneite noch immer. Nach wie vor war es nicht sicher nach draußen zu gehen. Dies bedeutet allerdings auch, dass sie nicht genug Verpflegung hatten, um unter diesen schwierigen Umständen die Tour am nächsten Tag fortzusetzen.Die Probleme und Risiken verstärkten sich: Schlafmangel, Gruppengröße, das langsame Vorankommen und die Tatsache, dass sich auf dem Rückweg keine Hütte befand, in der Zuflucht gesucht werden konnte.

In dieser nach wie vor brenzligen Situation und ohne jegliche andere Form der Kommunikationsmöglichkeit, drückte Claire auf den SOS Knopf ihres SPOT Satelliten Messengers.

Freiwillige Helfer des Roten Kreuzes in Norwegen wurden umgehend alarmiert, brauchten jedoch sechs Stunden bis sie die Gruppe durch den tiefen Schnee erreicht hatten. Sie bezeichneten es als „Schnee Wrestling“

Schließlich wurde die Gruppe sicher mit einem Snowmobil zu Ihrem Hotel zurückgebracht, erschöpft und dankbar, dass das Rote Kreuz Ihnen geholfen hatte. Claires Vertrauen zu SPOT wurde durch das Erlebte auf ein Neues bestärkt und sie wird den SPOT auch künftig bei ihren nächst Abenteuer und stets griffbereit dabeihaben.

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